10 FMCG-Trends 2025: Cases von Top-Unternehmen

12 September, 2025 

2025 werden Kunden anspruchsvoller bezüglich Service-Qualität und stärker an neuen Technologien interessiert. Daher müssen Unternehmen den aktuellen Trends folgen und diese aktiv in ihre Geschäftsprozesse integrieren.

Die KI-Nachfrage im Einzelhandel wächst beispielsweise jährlich um fast 9% und erreicht bis 2033 fast $1,565 Milliarden. Dies ist nur eines der Beispiele für die rapide Entwicklung der Einzelhandelstechnologien.

Die FMCG-Branche entwickelt sich rasant, deshalb ist es besonders wichtig, Trends zu beobachten, die die Zukunft prägen werden. Dieser Artikel analysiert Schlüsseltrends, auf die FMCG-Führungskräfte achten sollten. 

Wichtigste Erkenntnisse

  1. Analytics in Verkaufsstellen verändert Einzelhandel. Führende Unternehmen sammeln und analysieren riesige Datenmengen über Regale und Kundenverhalten. Goods Checker steigert Planogramm-Compliance von 60% auf 90%, reduziert Merchandising-Kosten.
  2. Emotional Wellness-Produkte gewinnen an Popularität. Stressabbau-Nachfrage steigt um 52% jährlich seit über 5 Jahren. Große Marken lancieren Tees gegen Stress [Lipton], Schlaf-Getränke [PepsiCo] und Funktionsprodukte mit Probiotika.
  3. Kunden werden bewusster. Impulskäufe sinken um 18%, 57% der Kunden studieren Waren vor Kauf. Dies schafft Nachfrage nach fertigen Produktauswahlen und personalisierten Empfehlungen statt selbständiger Suche aus riesigem Sortiment.
  4. Omnichannel verbindet Online und Offline. Unternehmen entwickeln Direct-to-Consumer-Kanäle, die P&G online-Magazin startete, sowie Apps mit Geschäftslieferungen und personalisierter Produktauswahl.
  5. Traditionelle Einzelhandelsmodelle funktionieren nicht mehr. Statische Preismodelle, einfache KI-freie Apps und normale Geschäfte konkurrieren mit Marken mit dynamischen Preisen, personalisierten Empfehlungen und umweltfreundlichen Lösungen.

Neue Trends 2025

1. Smart Analytics direkt am Point of Sale

FMCG-Unternehmen beginnen aktiv, Lösungen für intellektuelle Analytics direkt in Verkaufsstellen einzusetzen. Dafür nutzen sie sowohl Cloud Computing als auch lokale Datenverarbeitung [Edge Computing]. Computervision- und Machine Learning-Systeme helfen Geschäften, schneller und effizienter zu arbeiten und erhalten sofort Insights über Handelszonen und Kundenverhalten.

Beispiele: AVS Services bietet seinen Kunden – Geschäften und Cafés – Warenverfügbarkeitskontrolle in Vitrinen. Dafür integrierte die Videoüberwachungsunternehmung das Computervision-System Goods Checker, das automatisch leere Stellen in Regalen findet und Mitarbeitern per Messenger Benachrichtigungen über Warennotwendigkeit sendet. Als Ergebnis hilft Goods Checker dabei, Vitrinen immer aufgefüllt zu halten und zu verstehen, wann Waren meist fehlen, in welchen Kategorien.

Ähnliche Systeme nutzt auch der französische Einzelhändler Auchan, um konstante Produktverfügbarkeit in Regalen zu garantieren.

2. Generative KI und Sprachtechnologien

KI verändert den Produktentwicklungsprozess – von Ideengenerierung bis Verpackungsdesign. Analysen von Kundenpräferenzen und Markttrends helfen Unternehmen, Produkte zu schaffen, die exakt auf Kundenbedürfnisse treffen.

Generative KI prognostiziert effektiv Nachfrage, analysiert historische Verkaufsdaten, Saisonalität und wirtschaftliche Faktoren. Dies ermöglicht Unternehmen, Defizite und Überschüsse von Waren im Lager zu vermeiden.

Sprachtechnologien werden neue Bestellschnittstellen. Spracherkennungssysteme, die natürliche Sprachen verstehen und Dialekte beherrschen, machen Einkäufe bequemer und zugänglicher.

Beispiele: Nestlé und Procter & Gamble nutzen generative KI für neue Geschmacksprofile und Rezeptoptimierung. KI hilft bei der Analyse von Kundenbewertungen und Produktentwicklung, die lokalen Vorlieben am besten entspricht. PepsiCo entwickelte ein KI-System für B2B-Bestellungen in Lateinamerika, das Bestellungen per Sprachbefehl auf lokalen Sprachen annimmt. Das System nutzt automatische Spracherkennung und natürliche Sprachverständnistechnologien, was Fehleranzahl bei Bestellungen reduziert und Bestellprozesse um 40% beschleunigt. 

3. Emotional Wellness und Qualitätslanglebigkeitsprodukte

Dem gewöhnlichen Produktregal kommen Emotional Wellness-Waren. Hersteller reagieren auf Kundennachfrage, schaffen Produkte, die bei Stress helfen, Stimmung verbessern und allgemeine Lebensqualität unterstützen. Trotz Verbreitungsängsten und Bedenken über Nebenwirkungen vertrauen 52% der Kunden darauf, dass dies über fünf Jahre gesünder sein wird als bisher.

Parallel dazu entwickelt sich mit Selbstfürsorge und Gesundheitsbedenken ein Trend zu Qualitätslanglebigkeitsprodukten. Er transformiert den Gesundheitsansatz – statt kranke Menschen zu behandeln, konzentriert er sich auf aktives Leben-Unterstützen. Dies schafft Nachfrage nach funktionalen Produkten mit Probiotika, Adaptogenen und Antioxidantien. Unternehmen entwickeln spezialisierte Kategorien: Energie- und mentale Klarheitsprodukte, Schlafunterstützung, Immunsystemstärkung. Hersteller betrachten wachsenden Verbraucherinteresse an präventiver Ernährung – Produkte positionieren sich als Instrumente zur Unterstützung optimaler Gesundheit für Jahre.

Beispiel: Große Nahrungsmittelhersteller brachten neue Produktlinien für emotionale Gesundheitsunterstützung heraus. Lipton oder Unilever schufen Serien-Tees „Mood Therapy” mit beruhigenden Kräutern, PepsiCo entwickelte Driftwell-Getränke, die Entspannung und besseren Schlaf fördern, Nestlé startete Produktionsschokolade mit Adaptogenen zur Stressreduzierung.

Danone entwickelt Joghurtlinien mit probiotischen Kulturen speziell für Darmgesundheitsunterstützung verschiedener Altersgruppen, Unilever investiert in funktionale Eiscremes mit Kollagen- und Vitaminzusätzen zur Hautgesundheitsunterstützung. 

4. Bewusster Konsum und Personalisierung

Kunden planen ihre Ausgaben bewusster und berücksichtigen Impulskäufe weniger. Beispielsweise kauften letztes Jahr nur 18% spontan etwas. Gleichzeitig wünschen sich Menschen bewusste Auswahl und persönliche Auswahl, deshalb wollen sie schneller geeignete Waren finden. Dies schafft Nachfrage nach fertigen Produktauswahlen und personalisierte Empfehlungen sowie KI-Hilfe bei der Suche nach geeigneten Waren.

Kunden wurden bewusster. Sie planen sorgfältig Ausgaben, suchen maximalen Wert und wählen Qualitätswaren. Dies bestätigt die Statistik – 57% der Befragten gaben 2024 an, Produkte vor Kauf zu studieren.

Beispiele: Amazon startete den Service „Amazon Choice”, der automatisch beste Waren in Kategorien basierend auf Bewertungen und Feedback auswählt. Target führte personalisierte Benachrichtigungssysteme ein, die Kunden über Kauferinnerungen nur der notwendigsten Waren informieren, basierend auf Kaufhistorie und Budget-Präferenzen der Kunden. 

5. Kundenerfahrung: Anziehung durch virtuelle und erweiterte Realität

Technologien werden in FMCG-Branchen immer häufiger genutzt. Innovationen helfen, Kunden nicht nur Produkte, sondern auch Impressionen anzubieten. Menschen spielen gerne, ihnen gefallen Interaktionen, deshalb beginnen Unternehmen, dies in ihren Unternehmen zu nutzen. Beispielsweise schaffen Ergänzung und virtuelle Realität attraktivere und interaktivere Erfahrungen bei Produktinteraktionen. Kunden verhalten sich, werden interessanter und loyaler gegenüber Marken, da sie positive Emotionen erhalten. Dieser Trend macht Marken bemerkenswerter und verbessert Kundenerfahrung, wird positiver emotional.

Beispiele: IKEA nutzt Augmented Reality-Technologien zur Schaffung virtueller Touren durch ihre Geschäfte. Kunden können „spazierengehen” durch Geschäfte, Waren betrachten und sogar Möbel in virtuellen Räumen ihrer Häuser platzieren, um zu sehen, wie sie aussehen werden.

L’Oréal führte AR-Technologien ein, um Kunden bei der Kosmetikauswahl zu helfen. Mit mobilen Apps können Kunden verschiedene Make-up-Farbtöne oder Haarfarben in Echtzeit versuchen und ihre Geräte-Kamera nutzen. Dies hilft Kunden zu sehen, wie das Produkt bei ihnen vor dem Kauf aussehen wird. 

Noch aktuelle Trends 2024

6. Komplexe Digitalisierung: Innovationen und KI-/FMCG-basierte Lösungen

Digitalisierung und Innovation im Bereich künstlicher Intelligenz verändern FMCG-Prozesse. Sie helfen, Produktionseffizienz zu verbessern, Lieferketten zu optimieren, Kundennachfrage zu prognostizieren. Dies bedeutet, dass Unternehmen flexibler und anpassungsfähiger an sich verändernde Märkte werden.

CRM-Systeme, automatisierte Chat-Unterstützung sind bereits erfolgreich etablierte Unternehmen. Aktuelle Trends gehen zu tieferer und komplexerer Automatisierung, die nicht nur FMCG/CPG-Hersteller und -Distributoren betrifft, sondern auch Einzelhändler.

Einführung verschiedener KI-Instrumente im FMCG hilft bei Automatisierung, Kundenerstellung positiven Marken-Images. Hauptziel der Automatisierung – Kostenoptimierung und Verbesserung der Kundenerfahrung. KI-basierte Lösungen wie maschinelles Lernen [ML] oder Computervision [CV] helfen, Service-Qualität zu verbessern und Kundenzufriedenheit zu steigern.

Beispiel: G Goods Checker hilft, Auslagen zu kontrollieren, zu garantieren und zu verfolgen Out-of-Stock-Situationen. Diese Automatisierung hilft, Waren rechtzeitig zu bestellen wie Kunden wünschen, und Verfügbarkeit von Waren in Regalen zu gewährleisten. Dank Produkten wie Goods Checker können „Lagerfehl”-Distributionen Kosten um 50% reduzieren durch erheblich reduzierten Zeitaufwand beim Merchandising, was erheblich Rentabilität von Waren in Regalen für Geschäfte verbessert. 

7. Omnichannel und Direct Sales

FMCG-Unternehmen wechseln zu Omnichannel-Ansätzen, vereinigen Online- und Offline-Kanäle für nahtlosen Kundenerfahrung. Kunden wollen Freiheit, zwischen digitalen und physischen Kontaktpunkten zu wechseln – Waren in Apps zu bestellen, Online-Bestellungen mit Geschäftslieferungen oder Geschäfte nach Online-Beratung zu besuchen.

Direct Sales werden Schlüsselstrategie der Marken. Unternehmen entwickeln eigene D2C (Direct-to-Consumer)-Kanäle, um gesamte Käuferreise zu kontrollieren – von Produktbekanntmachung bis Post-Sales-Service. Dies ermöglicht, Daten über Kunden zu sammeln, personalisierte Produktangebote zu schaffen und langfristige Beziehungen mit Kunden zu entwickeln.

Beispiele: Procter & Gamble startete eigene Online-Magazine für Direct Sales, was Unternehmen half, Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und personalisierte Lösungen anzubieten. Nike entwickelte Ecosysteme, wo Kunden Sneakers in Apps bestellen, in Geschäften anprobieren und individuelle Einstellungen von Produkten erhalten können. 

8. Förderung durch Influencer-Beteiligung in sozialen Netzwerken

Influencer-Marketing blieb ein entscheidender Faktor für FMCG-Geschäfte. Traditionelle TV- und Google-Werbung verliert an Effektivität, deshalb sind neue Kanäle nötig.

Beispielsweise abonnieren Kunden Blogger und Influencer in verschiedensten sozialen Plattformen wie TikTok, Instagram, YouTube usw.

Zusammenarbeit mit Influencern und sozialen Netzwerken wurde effektive Verkaufsmethode. Blogger schaffen vertrauensvolle Beziehungen mit Zuschauern und beeinflussen Kaufverhalten. FMCG-Unternehmen nutzen diese Möglichkeiten und streben danach, Attraktivität von Waren für Generationen digitaler Käufer zu verbessern.

Beispiele: Coca-Cola startete #ShareTheMagic-Kampagne auf TikTok mit Content-Erstellern wie Jalaiah Harmon und Khalid, die über 11,9 Millionen Aufrufe sammelte und TikTok-Abonnentenzahl um 71% steigerte.

Starbucks arbeitete mit K-Pop-Gruppe BLACKPINK zusammen und schuf Sweatshirt-Kollektion – Waren wurden in ersten 10 Minuten online ausverkauft, physische Geschäfte verkauften Daten noch schneller als erwartet. 

9. Big Data und Analytics

Big Data-Nutzung und Analytics wird weiterhin Grundlage für Marketing-Strategien bei FMCG. Unternehmen analysieren Kundendaten, um Präferenzen, Verhalten und Bedürfnisse besser zu verstehen. Dies organisiert präzise Marketing-Kampagnen-Einstellungen, Produktänderungen entsprechend Kundenanforderungen und vieles andere. All dies hilft Unternehmen, bessere Kundenanpassungen in Echtzeit zu erzielen.

Beispiel: Coca-Cola arbeitete mit Agentur EssenceMediacom bei Kampagnen-Start zusammen, basierend auf Einzelhandelsdaten, die sich auf FairPrice-Kunden konzentrierten, die Coca-Cola-Produkte in den letzten 1,5 Monaten kauften – Daten über Verbraucher zeigten, dass Kommandos-Teams Kampagnen-Effektivität in Echtzeit optimieren konnten. 

10. Nachhaltige Entwicklung und Integration ökologischer Praktiken in Geschäftsstrategien

Nachhaltige Entwicklung wird nicht nur zur Norm, sondern zum Schlüsselfaktor für Unternehmenswachstum. Kunden werden bewusster bezüglich der Umwelt und FMCG-Unternehmen implementieren aktiv ökologische Praktiken. Von Einweg-Verpackungen über wiederverwendbare Materialien und energiesparende Technologien wird dies Standard. Unternehmen, die diese Akzente setzen, erweitern nicht nur ihre Kundenbasis, sondern ziehen umweltbewusste Kunden an.

Beispiel: Nestlé strebt danach, Emissionen schädlicher Gase bis 2050 auf null zu reduzieren, Unilever-Ziel – alle Verpackungsprodukte wiederverwendbar oder recycelbar bis 2025 zu machen. 

Trends, die an Relevanz verlieren

1. Traditionelle Einzelhandelsformate

Traditionelle Einzelhandelsformate verlieren Attraktivität durch Digital- und E-Commerce-Entwicklung. Kunden bevorzugen Bequemlichkeit und traditionelle Geschäfte bleiben zweitrangig. 

2. Statische Preismodelle

Alte Preisansätze, bei denen Preise sich monatlich oder nach vorgegebenem Plan ändern, funktionieren nicht mehr. Märkte erfordern Flexibilität. Preise sollten sich je nach Angebot, Konkurrenzaktionen und sogar Tageszeit ändern. Große Einzelhändler wechseln bereits zu intelligenten Preissystemen, die automatisch Preise für maximalen Profit anpassen. 

3. Mobile Apps ohne künstliche Intelligenz

Einfache Apps, wo nur Kataloge angeschaut, Loyalitätsprogrammpunkte gesammelt und Käufe getätigt werden können, entsprechen nicht mehr modernen Kundenanforderungen. Aktueller Kunde will personalisierte Empfehlungen, spezielle Angebote für seine Interessen und bequeme Suche. Deshalb integrieren Einzelhändler aktiv künstliche Intelligenz in Apps und machen sie adaptiver zu Kundeninteressen. 

4. Non-Eco-Friendly

Mit wachsendem Umweltbewusstsein der Kunden werden Produkte und Technologien, die nicht Eco-Friendly-Konzepten entsprechen, weniger attraktiv. Ignorierung ökologischer Anforderungen riskiert, Marktanteile und Kundenoyalität zu verlieren. 

5. Massenstandardisierung

Mit wachsender Produktindividualitäts-Nachfrage verliert Massenstandardisierung an Attraktivität. Kunden wollen Individualität, was Massenproduktions-standardisierter Waren zur Bedrohung macht. 

6. Premium-Waren

Trend zu verbesserter Produktqualität wird weniger relevant, da Kunden Wert-Zugänglichkeit und Funktionalität von Marken priorisieren, die zu Premium-Positionierung streben, werden gedrängt, Strategien zu überdenken und Aufmerksamkeit auf Qualität und Zugänglichkeit im Preis zu lenken. 

Trends implementieren – Möglichkeit, Kunden zu gewinnen und Profitabilität zu steigern

FMCG-Branchen stehen 2025 vor neuen Herausforderungen. Unternehmen passen sich Trends an und bieten Produkte an, die Kundenbedürfnisse und Teilnahme an nachhaltiger Zukunft berücksichtigen. Digitale Technologien eröffnen Möglichkeiten und Marken, die diese Trends in ihre Strategien früher integrieren, können führende Positionen einnehmen.